Lessing-Hochschule zu Meran
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Kurzbeschreibung Projekt

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung Projekt

 

 

Projekttitel

Frauen auf dem Weg nach Lissabon!
Aufbau einer S?dtiroler Netzwerkplattform f?r Frauen in wirtschaftlichen und politischen F?hrungspositionen

Zeitraum

Mai ? Dezember 2009

Tagung: 1 Tag (29. Oktober 2009) 

Projekttr?ger

Lessing-Hochschule zu Meran

Projektpartner lokal

1.     Wnet networking women

2.     Assessorat f?r Chancengleichheit der S?dtiroler Landesregierung

3.     Landesbeirat f?r Chancengleichheit

Projektpartner international

B?ro der Europaregion Tirol in Br?ssel

Projekthintergrund

Im M?rz 2000 beschlossen die Europ?ischen Staats- und Regierungschefs in Lissabon die europ?ische Agenda 2010 ? die Lissabon-Strategie, um Europa zum dynamischsten und wettbewerbsf?higsten Wirtschaftsraum der Welt zu machen.

In der Agenda wurden folgende Ziele bis 2010 festgelegt:

  • ein j?hrliches Wachstum von 3%
  • eine Gesamtbesch?ftigung von 70%
  • eine Erh?hung der Frauenbesch?ftigung auf 60%
  • eine Erh?hung der Besch?ftigung ?lterer Menschen (55- bis 64j?hrige) auf 50%

 

Zur Erreichung dieser Ziele auf EU-Ebene hat die Europ?ische Kommission verschiedene Ma?nahmenpakete verabschiedet, so im M?rz 2006 den ?Aktionsfahrplan f?r die Gleichstellung von Frauen und M?nnern 2006-2010?. In diesen f?nf Jahren will die EU die geschlechterspezifische Benachteiligung bek?mpfen.

Der Aktionsfahrplan zielt u.a. darauf ab, die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und M?nnern zu beseitigen, die Work-Life-Balance zu verbessern, Gender Budgeting zu unterst?tzen und die Gleichstellung der Geschlechter innerhalb und au?erhalb der EU zu f?rdern.

 

 

Der Fahrplan legt dazu sechs priorit?re Aktionsbereiche (Ziele) f?r 2006-2010 fest:

?         Gleiche wirtschaftliche Unabh?ngigkeit von Frauen und M?nnern;

?         Bessere Vereinbarkeit von Beruf, Privat- und Familienleben;

?         F?rderung der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und M?nnern an Entscheidungs­prozessen;

?         Bek?mpfung geschlechterbezogener Gewalt und geschlechterbezogenen Menschenhandels;

?         Abbau von Geschlechterstereotypen in der Gesellschaft;

?         F?rderung der Gleichstellung au?erhalb der EU.

 

Jedem Ziel sind spezielle zentrale Aktionen zugeordnet, zu deren Umsetzung die europ?ischen Regionen aufgefordert sind. Zu diesen Aktionen geh?ren u.a. die Sensibilisierung f?r Gleichstellungsfragen in der Schule, die F?rderung von Unternehmerinnen, die Einrichtung eines EU-weiten Netzwerks von Frauen in wirtschaftlichen und politischen F?hrungspositionen und die Hervorhebung der Gleichstellungsthematik im Rahmen des Europ?ischen Jahres der Chancengleichheit 2007.

 der Chancengleichheit 2007

Am 4. Oktober 2007 fand das Treffen der EU-GleichstellungsministerInnen in Lissabon statt, bei dem eine gemeinsame Erkl?rung der Teampr?sidentschaft (Deutschland, Portugal, Slowenien), als Erg?nzung zur Teampr?sidentschafts-Erkl?rung von Bad Pyrmont vom 15. Mai 2007, verabschiedet wurde: "Geschlechtergleichstellung in der Europ?ischen Union im Kontext der Lissabon-Strategie". In dieser Erkl?rung bekr?ftigen die drei Ratspr?sidentschaften ihre Entschlossenheit, zur beschleunigten und effektiven Umsetzung der Lissabon-Strategie f?r Wachstum und Arbeitspl?tze beizutragen.

Insbesondere wollen sie folgendes gew?hrleisten:

  1. Die Gleichstellung der Geschlechter bleibt in Zukunft eine Schl?sselkomponente der Lissabon-Strategie;
  2. Durchg?ngige Ber?cksichtigung der Gleichstellung von Frauen und M?nnern in arbeitsmarkt- und besch?ftigungspolitischen Ma?nahmen und den nationalen Reformprogrammen, wobei der Leitfaden der Europ?ischen Kommission "Gender Mainstreaming in der Besch?ftigungspolitik" von Nutzen ist;
  3. Verst?rkung der Ma?nahmen zur Beseitigung der Lohnunterschiede zwischen Frauen und M?nnern;
  4. Umsetzung von Ma?nahmen zur Vereinbarkeit von Privat-, Familien- und Berufsleben f?r Frauen ebenso wie f?r M?nner;
  5. Gleiche Verteilung von Frauen und M?nnern an Arbeitspl?tzen von hoher Qualit?t, in Entscheidungs­positionen und als UnternehmerInnen;
  6. Nutzung aller diesbez?glichen M?glichkeiten der Strukturfonds."

Im Juni 2008 wurde in Br?ssel das EU-Netzwerk f?r Frauen in F?hrungspositionen unter der Schirmherrschaft von Vladim?r ?pidla, EU-Kommissar f?r Besch?ftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit gegr?ndet. Das EU-Netzwerk unterst?tzt alle regionalen Netzwerke zur Verfolgung der Ziele der Lissabon-Strategie.

Projektziel

Mit dem Projekt werden die Ziele der Lissabon-Strategie und insbesondere des im M?rz 2006 verabschiedeten ?EU-Aktionsfahrplans f?r die Gleichstellung von Frauen und M?nnern 2006-2010? durch den f?r alle europ?ischen Regionen geforderten Aufbau einer Netzwerks von Frauen in wirtschaftlichen und politischen F?hrungspositionen erf?llt. Die S?dtiroler Netzwerkplattform soll

?         eine Kooperationsbasis f?r bereits bestehende S?dtiroler Fraueninitiativen (Landesbeirat f?r Chancengleichheit, Wnet networking women, donne&lavoro, Frauen im LVH, Frauen helfen Frauen u.a.m.) darstellen,

?         in gemeinsamen Aktionen und Projekten f?r die Ziele der Lissabon-Strategie sensibilisieren und damit die Erh?hung der Quote von Frauen in F?hrungs­positionen (im europ?ischen Durchschnitt unter 7%, in S?dtirol noch weit darunter) anstreben,

?         als lokales ?bergeordnetes Netzwerk die Aufnahme in das 2008 gegr?ndete EU-Netzwerk und

?         ebenso die Aufnahme in das FCEM World Association of Women Entrepreneurs anstreben.

 

Diese Projektziele werden durch die Gewinnung der lokalen kleineren Netzwerke und Fraueninitiativen, durch die Sensibilisierung in einer Internationalen Tagung zum aktuellen Stand der Umsetzung der EU Agenda 2010 (Lissabon-Strategie) und die darauf aufbauende Gr?ndung der Netzwerkplattform erreicht.

Die Beitr?ge der Internationalen Tagung geben Aufschluss ?ber den Stand der Umsetzung der Forderung der Geschlechtergleichstellung im Kontext der Lissabon-Strategie in Europa, Italien und insbesondere in S?dtirol und dienen der Entwicklung eines gesellschaftspolitischen Forderungskatalogs (Mission Statement) als Grundlage f?r die Gr?ndung der Netzwerkplattform.

 

Projektphasen

1.  Gewinnung der lokalen Netzwerke und Initiativen f?r die Idee der Gr?ndung der Netzwerkplattform

2.  Detailplanung der Tagung

  • Tagung im Herbst 2009
  • 3sprachig (deutsch-italienisch-englisch)
  • Ort: Hotel Four Points Sheraton, Bozen

3.  Gewinnung der Referentinnen f?r die Tagung und Reiseorganisation

4.  Bewerbung lokal und international

  • Definition Bewerbungsstrategie und Entwicklung Drucksorten
  • Einladung lokal und international: First announcement und definitive Einladung
  • Anmeldesekretariat
  • Presseeinladung

5.  Tagung Herbst 2009 (Termin 29. Okt.)

von 09.00 ? 17.00 Uhr

6.  Erstellung Tagungsdokumentation und Memorandum ?Frauen auf dem Weg nach Lissabon? als Druckausgabe und Website

7.  Entwicklung der Netzwerkstruktur und Gr?ndung der S?dtiroler Netzwerkplattform zur F?rderung von Frauen in F?hrungspositionen

8.  Aufnahmeantr?ge des S?dtiroler Netzwerks an das ?EU-Netzwerk f?r Frauen in wirtschaftlichen und politischen F?hrungspositionen? und an FCEM

 

 

 

 

 

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